Seit ca. zwei Jahren nimmt das Wöllner-Stift an einer Studie (BEVOR) teil, die die Einführung eines neuen Konzeptes begleitet, das sich „advanced care planing (ACP)“, auf Deutsch „Behandlung im Voraus planen (BVP)“ nennt.
Behandlung im Voraus Planen (BVP) wurde in den USA entwickelt, um den Behandlungswillen der Betroffenen in Situationen, in denen sie sich nicht (mehr) äußern können, konsequent zur Geltung zu bringen.
So steht am Ende des Prozesses für unsere Bewohner*innen eine valide Patientenverfügung, die von behandelnden Personen auch ohne Zweifel angewendet werden kann – und zwar mit einem schnellen Überblick. Um dies umsetzen zu können, hat Frau Karin Forsbach aus unserem Sozialen Dienst eine Weiterbildung zur Gesprächsbegleiterin absolviert und beginnt nun die ersten Gespräche mit unseren Bewohner*innen.
Am 13.10. findet für das Team der Bereichsleitungen eine Auftaktveranstaltung statt, in dessen Folge weitere Infoveranstaltungen und Schulungen für alle Mitarbeitenden folgen werden.
Wir sind überzeugt, dass BVP für die Versorgung unserer Bewohner*innen im Notfall und zum Lebensende eine echte Qualitätsverbesserung bringt und wünschen Frau Forsbach viel Erfolg bei den Gesprächen!