Geschichte

Pauline Reusch geb. Wöllner, Stifterin

Das Wöllner-Stift ist aus aktiver christlicher Nächstenliebe entstanden. Ein Gedanke, der den Geist des Hauses und das Handeln der hier tätigen Menschen bis heute prägt.

Das Seniorenheim Wöllner-Stift ist ein Haus mit über 100-jähriger Erfahrung. Es wurde 1898 ursprünglich als Krankenhaus in Hoffnungsthal gebaut. Pauline Reusch, geb. Wöllner, stiftete es im Gedenken an ihren Vater, den Kölner Fabrikbesitzer Dr. chem. Christian Wöllner. In dieser Zeit schloss das Haus eine große Lücke in der medizinischen und sozialen Versorgung, nicht nur in der Gemeinde Rösrath. Der inzwischen mehrfach umgebaute Altbau trägt in Erinnerung an Pauline Reusch den Namen "Haus Pauline". In seiner wechselvollen Geschichte musste sich das Wöllner-Stift immer wieder den Gegebenheiten der Zeit anpassen, ohne jedoch den Gründerauftrag aus den Augen zu verlieren. So wurde das Wöllner-Stift 1956 in ein Altenheim umgewandelt. Die Idee hierzu stammte von Friedrich Venderbosch, dem Evangl. Pfarrer der Gemeinde Volberg.

Im Januar 1956 wurde der Verein "Altersheim Wöllner-Stift e.V." gegründet. Das Haus wurde erweitert und umgebaut.
Zwei Jahre später standen dann moderne Räumlichkeiten für 120 Bewohnerinnen zur Verfügung. Wegen der anhaltend großen Nachfrage wurde das Wöllner-Stift im Jahre 1985 durch den Neubau von "Haus August" nochmals erweitert und bot bis zum grundlegenden Umbau in den Jahren 2007 bis 2011 für 180 Menschen ein neues Zuhause. Bei diesem Umbau folgte die bauliche Struktur der konzeptionellen Neuausrichtung.

Neben der "klassischen" Altenpflege“ ("Haus Pauline neu") entstanden Hausgemeinschaften in "Haus Christian" und "Haus Friedrich". "Haus August" wurde in den Jahren 2011 bis 2013 grundlegend umgebaut und beherbergt nun 34 Wohnungen im sog. "Betreuten Wohnen" sowie eine Tagespflege mit 16 Plätzen.
Das Wöllner-Stift ist seit 1956 dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe der Evangelischen Kirche im Rheinland angeschlossen. Als moderne Einrichtung der Altenhilfe - in drei Wohnbereiche gegliedert inklusive der Funktionsbereiche Verwaltung, Küche, Hauswirtschaft mit eigener Wäscherei und Haustechnik - ist es zu einer festen und unverzichtbaren Institution in Rösrath geworden und über die Grenzen der Region hinaus bekannt.

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